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Drogen am Steuer

Allgemeines zu Drogen am Steuer

Fahrzeuge d√ľrfen nur dann in Betrieb genommen werden, wenn sich die Lenkerin/der Lenker in der k√∂rperlichen und geistigen Verfassung befindet, das Fahrzeug zu beherrschen und die zu beachtenden Rechtsvorschriften zu befolgen. Personen, deren Bewusstsein durch ein Suchtgift beeintr√§chtigt ist, fehlt die f√ľr den Stra√üenverkehr erforderliche Verkehrszuverl√§ssigkeit und sie d√ľrfen weder ein Fahrzeug lenken noch in Betrieb nehmen. Die Strafen bei einer festgestellten Beeintr√§chtigung der Fahrt√ľchtigkeit durch Drogen sind jenen einer Alkoholisierung (Alkoholgehalt der Atemluft von 0,4 mg/l bis 0,59 mg/l) gleichgestellt.

Bei einer Beeintr√§chtigung durch Suchtgift gibt es ‚Äď im Gegensatz zu einer Beeintr√§chtigung durch Alkohol ‚Äď keine Grenzwerte. Ausschlaggebend f√ľr die Strafbarkeit ist gem√§√ü den gesetzlichen Bestimmungen ausschlie√ülich die durch eine dazu erm√§chtigte √Ąrztin/einen dazu erm√§chtigten Arzt festgestellte Beeintr√§chtigung der Lenkerin/des Lenkers.

Beim Thema "F√ľhrerschein" finden Sie weitere Informationen zum Thema¬†"Alkohol am Steuer".

Pr√ľfung einer Beeintr√§chtigung durch Suchtgift beim Lenken eines Fahrzeuges

Wenn aufgrund des Fahrverhaltens, einer Unfallsituation und/oder körperlicher Auffälligkeiten der Verdacht einer körperlichen Beeinträchtigung besteht und eine Alkoholisierung ausgeschlossen wurde, kann die Polizei einen Drogentest vornehmen. Bei Drogentests im Straßenverkehr gibt es folgendes Stufenmodell:

Die Kosten der Untersuchung muss die untersuchte Person nur dann tragen, wenn eine Suchtgiftbeeinträchtigung festgestellt wurde. 

Rechtsgrundlagen

Stand: 28.09.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium f√ľr Inneres
Transparente Grafik zwecks Webanalyse

Quelle: HELP.gv.at

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